Feuerungssysteme sind integraler Bestandteil von Wärmeerzeugungsanlagen und beeinflussen deren Effizienz und Emissionswerte
Die Wahl einer passenden Feuerungstechnologie ist abhängig von Faktoren wie der Art des Brennstoffs, der Leistung der Anlage und den betrieblichen Anforderungen. Hochwertige Feuerungen reduzieren die Emission von Schadstoffen und gewährleisten eine saubere Verbrennung, um die Umweltauswirkungen zu minimieren. Moderne Steuerungs- und Regelungssysteme optimieren den Verbrennungsprozess und tragen zur Energieeinsparung bei.
Nachhaltige Wärmeerzeugung durch moderne Feuerungstechnologien
Es gibt verschiedene Arten von Feuerungen für Festbrennstoffe:
Industrielle Feuerungen: Industrielle Feuerungen werden in größeren Anlagen eingesetzt, wie beispielsweise in Kraftwerken oder in der Zementindustrie. Sie können große Mengen an Festbrennstoffen verbrennen und werden normalerweise von automatischen Zuführsystemen und elektronischen Steuerungen betrieben. Die Wärmeenergie wird dann zur Stromerzeugung oder zur Produktion von Industrieprozessen genutzt.
Festbrennstoffkessel: Festbrennstoffkessel werden normalerweise in größeren Gebäuden eingesetzt, um eine kontinuierliche Wärmeversorgung zu gewährleisten. Sie haben eine größere Brennkammer und einen größeren Wärmetauscher als Kaminöfen oder Pelletöfen. Die Brennstoffe werden automatisch zugeführt und die Verbrennung wird durch eine elektronische Steuerung optimiert. Die Wärmeenergie wird dann an ein Heizsystem oder einen Wärmespeicher abgegeben.
Pelletöfen: Pelletöfen verbrennen Holzpellets und sind in der Regel automatischer als Kaminöfen. Sie verwenden eine Zuführung, um die Pellets in die Brennkammer zu transportieren, und eine elektronische Steuerung, um den Verbrennungsprozess zu optimieren. Sie können in verschiedenen Größen hergestellt werden und eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen, von Wohnhäusern bis hin zu großen industriellen Anlagen.
Kaminöfen: Kaminöfen sind die einfachsten Formen von Feuerungen für Festbrennstoffe und werden normalerweise in Wohnzimmern oder kleineren Räumen verwendet. Sie bestehen aus einer geschlossenen Brennkammer mit einem Luftzufuhrsystem und einem Wärmetauscher. Die heiße Luft steigt auf und wird dann durch den Wärmetauscher geleitet, um die Wärmeenergie an das Heizsystem abzugeben.
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Feuerungsanlagen für Festbrennstoffe kommen üblicherweise zum Einsatz, um Wärmeenergie zu erzeugen, indem sie feste Brennstoffe wie Holz, Kohle, Pellets oder Briketts verbrennen. Eine Feuerung besteht aus einer Brennkammer und einem Wärmetauscher, der die bei der Verbrennung entstehende Wärmeenergie an das Heizsystem abgibt.
In Anlagen mit einer Heizwärmeleistung von weniger als 5 MW werden normalerweise Plan-, Treppen- oder Muldenroste verwendet. Hierbei erfolgt in der Regel ein Abbrand im unteren Bereich. Im Füllschacht findet keine Verbrennung statt, stattdessen werden die Heizgase durch seitliche Kanäle abgeleitet. Diese Art der Feuerung erzielt einen besonders hohen Wirkungsgrad, da sich eine gleichmäßige Glutschicht bildet, die eine konstante Feuerungsleistung ermöglicht.
Bei noch größeren Anlagen setzt man bewegliche Roste ein. Übliche bewegliche Roste sind: