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Pumpen (im Heizkreis)

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Pumpen (im Heizkreis)

Pumpen (im Heizkreis)

Im Bereich des Technischen Facility Managements (TFM) sind Pumpen in Heizkreisläufen für die Aufrechterhaltung der Heizungswasserzirkulation in Industrie-, Gewerbe- und öffentlichen Gebäuden unerlässlich. Ihr sicherer und effizienter Betrieb unterliegt einem komplexen Rahmen aus EU-Richtlinien , deutschen Gesetzen und Verordnungen (z. B. Produktsicherheitsgesetz und dessen Verordnungen, Betriebssicherheitsverordnung/BetrSichV und Gebäudeenergiegesetz/GEG) sowie technischen Regeln und Normen (DIN, VDI, DGUV, BTGA). Im Folgenden werden alle obligatorischen und unterstützenden Dokumente vorgestellt , die für die Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Inspektion von Heizkreispumpen erforderlich sind, um die Einhaltung deutscher und europäischer Facility-Management-Standards und Best Practices zu gewährleisten.

Heizkreispumpen: Funktion und Einsatz

Protokoll(e) der Prüfergebnisse – Elektrische Geräte

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Aufzeichnungen der Prüfergebnisse für elektrische Geräte

Zweck und Umfang

Überprüfung der elektrischen Sicherheit und Betriebsintegrität von Pumpen und Steuerungssystemen.

Relevante Vorschriften/Normen

DGUV-V 3, DGUV-V 4, DGUV-I 203-070, DGUV-I 203-071, VDE 0701, VDE 0702

Verantwortlicher

Elektrofachkraft

Schlüsselelemente

Sichtprüfung
Isolations- und Ableitstromprüfung
Funktions- und Polaritätsprüfung
Messprotokolle und nächster Prüftermin

Praktische Hinweise

Ist Bestandteil der Instandhaltungsnachweise und wird bei wiederkehrenden Prüfungen nach DGUV-V 3 benötigt.

Erläuterung

Elektrische Sicherheitsprüfungen sind vor der ersten Inbetriebnahme, nach jeder Reparatur und in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben. Eine Elektrofachkraft führt diese Prüfungen gemäß DGUV Vorschrift 3 und Normen wie DIN VDE 0701-0702 durch und dokumentiert die Ergebnisse in einem offiziellen Prüfbericht bzw. Protokoll. Der Bericht dokumentiert alle relevanten Schritte der Prüfung – von der Sichtprüfung der Leitungen und Bauteile über die Messung des Isolationswiderstands und der Schutzleiterdurchgängigkeit bis hin zur Funktionsprüfung der elektrischen Teile der Pumpe. Er enthält außerdem das Datum der Prüfung, Messwerte, Beobachtungen und den Fälligkeitstermin der nächsten Prüfung. Dieses Dokument bestätigt, dass die elektrische Ausrüstung der Pumpe den Sicherheitsvorschriften entspricht und betriebssicher ist und liefert wichtige Nachweise für interne Audits oder externe Prüfungen (z. B. durch die Berufsgenossenschaft). Die Führung ordnungsgemäßer Prüfprotokolle ist zudem Teil der Pflicht des Arbeitgebers gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) , die Sicherheit der Arbeitsmittel zu gewährleisten und so Haftungsrisiken im Falle eines Vorfalls zu minimieren.

Benutzerinformationen – Maschinen

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Benutzerinformationen für Pumpen

Zweck und Umfang

Bietet Endbenutzern grundlegende Informationen zu sicherem Betrieb, Gefahren und Wartung.

Relevante Vorschriften/Normen

DIN EN ISO 12100 (Sicherheit von Maschinen – Risikobeurteilung und Risikominderung)

Verantwortlicher

Hersteller

Schlüsselelemente

Bezeichnung der Maschine
Bestimmungsgemäße Verwendung und vorhersehbare Fehlanwendung
Sicherheitshinweise
Wartungs- und Reinigungshinweise

Praktische Hinweise

An der Maschine angebracht; muss für Bediener und Wartungspersonal zugänglich sein.

Erläuterung

Die Benutzerinformation des Herstellers gewährleistet den sachgemäßen Umgang mit der Pumpe und sensibilisiert für mögliche Gefahren. Sie ergänzt die ausführliche Betriebsanleitung durch prägnante, sofort verständliche Hinweise (z. B. in Form von Etiketten, Sicherheitspiktogrammen, Warnaufklebern oder einem an der Pumpe angebrachten Kurzübersichtsblatt) für sicheres Arbeiten des Bedien- und Wartungspersonals. Gemäß DIN EN ISO 12100 müssen alle Restrisiken, Sicherheitshinweise und Warnungen dem Benutzer klar kommuniziert werden. Daher hebt die Benutzerinformation die bestimmungsgemäße Verwendung der Maschine hervor, warnt vor vernünftigerweise vorhersehbarem Missbrauch (z. B. Trockenlauf der Pumpe, Überschreiten von Temperaturgrenzen) und gibt grundlegende Sicherheitsvorkehrungen (wie Gefahrenhinweise vor heißen Oberflächen oder Stromschlag) sowie grundlegende Wartungstipps. Diese Informationen sollten für jeden, der die Pumpe bedient oder wartet, leicht zugänglich sein. In der Praxis ist sie ein wichtiger Bestandteil der Mitarbeiterschulung und wird häufig im Rahmen von Compliance-Audits oder Sicherheitsinspektionen überprüft, um sicherzustellen, dass die Benutzer ausreichend informiert und eingewiesen sind.

Betriebsanleitung – Maschinen

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Betriebsanleitung für Pumpen

Zweck und Umfang

Definiert Verfahren für Installation, Betrieb und Wartung des Heizungspumpensystems.

Relevante Vorschriften/Normen

DIN EN 809; DIN EN 1012-1; DIN EN 12693; DIN EN ISO 12100; Richtlinie 2006/42/EG; Verordnung (EU) 2023/1230; 9. ProdSV; VDI 6026-1

Verantwortlicher

Hersteller

Schlüsselelemente

Sichere Betriebsschritte
Betriebsbedingungen (Druck, Temperatur, Durchfluss)
Anweisungen zur Fehlerbehebung
Wartungsintervalle
Sicherheitskennzeichnungen

Praktische Hinweise

Muss in die Anlagendokumentation integriert und in der technischen Gebäudeakte (VDI 6026-1) referenziert werden .

Erläuterung

Die Betriebsanleitung bildet das Kernstück der technischen Dokumentation der Pumpe. Sie ist gesetzlich vom Hersteller bereitzustellen (gemäß der Maschinenrichtlinie und ihrer deutschen Umsetzung, der 9. ProdSV) und enthält alle Informationen, die für die korrekte Installation, den sicheren Betrieb und die ordnungsgemäße Wartung des Pumpensystems erforderlich sind. Dazu gehören detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Inbetriebnahme der Pumpe (z. B. Ansaugen und Entlüften des Systems, Anpassen der Pumpeneinstellungen), Angaben zu zulässigen Betriebsbedingungen (wie Maximaldruck, Temperaturbereiche und kompatible Flüssigkeiten) sowie ein Zeitplan für Wartungsaufgaben (wie Schmierstellen, Dichtungswechsel, Inspektionsintervalle). Das Handbuch enthält außerdem Anleitungen zur Fehlerbehebung, um häufige Probleme zu diagnostizieren und zu beheben und so Betriebsstörungen und Ausfallzeiten zu vermeiden. Alle Sicherheitshinweise und Gefahrensymbole sind gemäß EN ISO 12100 im Text deutlich gekennzeichnet, um Benutzer auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen. Die Betriebsanleitung muss (für in Deutschland eingesetzte Anlagen) in deutscher Sprache verfasst und in die technische Dokumentation des Gebäudes integriert sein, beispielsweise als Teil der Anlagenakte nach VDI 6026-1 . Im Rahmen der BetrSichV dient sie dem Arbeitgeber als Grundlage für die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und die Unterweisung des Personals. Die Einhaltung der Betriebsanleitung in der täglichen Praxis gewährleistet nicht nur einen reibungslosen und effizienten Pumpenbetrieb, sondern reduziert auch Haftungsrisiken, da sie den Nachweis für die bestimmungsgemäße Verwendung der Anlage liefert.

Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise – Elektrische Geräte

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Elektrische Betriebs- und Sicherheitshinweise

Zweck und Umfang

Gewährleistet die Einhaltung der elektrischen Konstruktions- und Schutzvorschriften für Pumpenverkabelung und Steuerungssysteme.

Relevante Vorschriften/Normen

1. ProdSV; Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie)

Verantwortlicher

Hersteller

Schlüsselelemente

Nennspannung und -strom
Schaltpläne
Sicherheitsabstände und Isolationsanforderungen
Warnungen vor unsachgemäßer Verwendung

Praktische Hinweise

Wird von Elektrikern und Installateuren bei der Einrichtung und regelmäßigen Inspektion verwendet. Erforderlich in der elektrischen Dokumentation des Gebäudes.

Erläuterung

Dieses Dokument behandelt die elektrischen Aspekte der Pumpe und ist entscheidend für die Einhaltung der Niederspannungsrichtlinie und ihrer nationalen Umsetzung (1. ProdSV). Es enthält alle sicherheitsrelevanten Informationen zum elektrischen Anschluss und zur Steuerung der Pumpe. Die elektrischen Betriebs- und Sicherheitshinweise enthalten typischerweise schematische Schaltpläne, die elektrischen Nennwerte (wie Versorgungsspannung, Frequenz und Stromaufnahme) sowie die erforderlichen Schutzmaßnahmen (z. B. geeignete Absicherung oder Größe des Leistungsschalters, die Notwendigkeit eines Fehlerstrom-Schutzschalters/RCD, Erdungs- und Potenzialausgleichsanforderungen). Außerdem werden alle erforderlichen Sicherheitsabstände, Isolationsspezifikationen und Schutzarten angegeben, um eine sichere Installation in der vorgesehenen Umgebung zu gewährleisten. Deutliche Warnhinweise verhindern unsachgemäße Elektroarbeiten – beispielsweise Hinweise zur Trennung der Stromversorgung vor Wartungsarbeiten, zur ausschließlichen Beauftragung von qualifiziertem Personal für die Installation oder zum Betrieb der Pumpe außerhalb ihrer elektrischen Auslegungsgrenzen. Elektriker und Inbetriebnahmetechniker ziehen dieses Dokument beim Anschluss der Pumpe sowie bei allen nachfolgenden elektrischen Inspektionen und Wartungsarbeiten zu Rate. Diese elektrischen Anweisungen und Sicherheitsinformationen sollten in die elektrische Dokumentation der Anlage aufgenommen werden. Sie dienen als Nachweis dafür, dass die elektrische Installation der Pumpe den geltenden Normen entspricht und tragen dazu bei, Benutzer und Wartungspersonal während der gesamten Betriebslebensdauer der Pumpe vor elektrischen Gefahren zu schützen.

Einbauerklärung – Unvollständige Maschine

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Einbauerklärung

Zweck und Umfang

Bestätigt vor der Montage, dass Unterkomponenten (z. B. Pumpenmodule ohne Motor) der Maschinenrichtlinie entsprechen.

Relevante Vorschriften/Normen

Richtlinie 2006/42/EG

Verantwortlicher

Hersteller

Schlüsselelemente

Maschinenidentifikation
Konformitätserklärung für unvollständige Baugruppen
Angewandte Normen
Autorisierte Unterschrift

Praktische Hinweise

Erforderlich, wenn die Pumpe als Teil eines größeren Heiz- oder Kühlsystems geliefert wird.

Erläuterung

Die Einbauerklärung ist ein vom Hersteller bereitgestelltes Dokument für unvollständige Maschinen – beispielsweise eine Pumpe ohne Motor oder andere wesentliche Komponenten. In dieser Erklärung bestätigt der Hersteller, dass die unvollständige Maschine alle relevanten grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen der Maschinenrichtlinie erfüllt, die zum jeweiligen Montagezeitpunkt gelten. Sie identifiziert das Produkt eindeutig (einschließlich Maschinentyp, Modell und Seriennummer) und enthält den Hinweis, dass die Baugruppe erst in Betrieb genommen werden darf, wenn die Konformität der Maschine, in die sie eingebaut wird, bestätigt wurde. Die Erklärung listet die EU-Richtlinien und Normen auf, denen die Baugruppe bereits entspricht, und kann darlegen, welche grundlegenden Anforderungen die Baugruppe erfüllt und welche vom Integrator des Gesamtsystems zu beachten sind. Die Erklärung wird von einem autorisierten Vertreter des Herstellers unterzeichnet. Dieses Dokument ist obligatorisch, wenn eine Pumpe als unvollständiger Teil einer größeren Anlage geliefert wird – es begleitet die Pumpe, damit Installateur und Endnutzer den Nachweis der Teilkonformität erbringen können. Der Facility Manager oder Systemintegrator sollte die Einbauerklärung als Teil der Projektdokumentation archivieren. Es dient den Behörden als Nachweis, dass auch die einzelnen Module des Systems gemäß den Sicherheitsstandards entwickelt und geliefert wurden, und bietet einen Anhaltspunkt, falls die Sicherheit des montierten Systems später von den Marktüberwachungsbehörden überprüft wird.

Konformitätserklärung (EU) – Maschinen

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

EU-Konformitätserklärung

Zweck und Umfang

Bescheinigt, dass die Pumpe wesentliche Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltanforderungen erfüllt.

Relevante Vorschriften/Normen

Verordnung (EU) 2023/1230; Richtlinie 2006/42/EG; 9. ProdSV

Verantwortlicher

Hersteller

Schlüsselelemente

Hersteller- und Produktdetails
CE-Kennzeichnung
Angewandte harmonisierte Normen
Unterschrift der verantwortlichen Person

Praktische Hinweise

Muss jeder Pumpe beiliegen und vom Facility Manager archiviert werden. Unverzichtbar für die Konformitätsprüfung.

Erläuterung

Die EU-Konformitätserklärung ist ein zentrales Rechtsdokument, in dem der Hersteller bescheinigt, dass die Pumpe allen geltenden europäischen Richtlinien und Verordnungen entspricht (bei Maschinen bezieht sich dies hauptsächlich auf die Maschinenrichtlinie oder die neue Maschinenverordnung (EU) 2023/1230). Diese Erklärung berechtigt den Hersteller, das Produkt mit der CE-Kennzeichnung zu versehen . Sie enthält detaillierte Informationen, darunter Name und Anschrift des Herstellers, Produktmodell oder Typenbezeichnung sowie eine Liste der angewandten relevanten Richtlinien und harmonisierten Normen (z. B. EN 809 für Pumpensicherheit, EN ISO 12100 für Risikobeurteilung). Mit der Ausstellung dieser Erklärung bestätigt der Hersteller, dass die Pumpe alle wesentlichen Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen dieser Richtlinien erfüllt. Das Dokument wird datiert und von einer verantwortlichen Person im Unternehmen unterzeichnet (häufig einem Manager oder Prokuristen). Jede Pumpe, die in der EU in Verkehr gebracht wird, muss mit einer Konformitätserklärung geliefert werden. In der Praxis des Facility Managements sollte der Facility Manager eine Kopie davon in den Geräteakten aufbewahren. Bei Sicherheitsprüfungen, Versicherungsbewertungen oder behördlichen Inspektionen wird dieses Dokument häufig überprüft, um sicherzustellen, dass das Gerät ordnungsgemäß mit der CE-Kennzeichnung versehen und sicher im Gebrauch ist. Das Fehlen oder Aufbewahren der Konformitätserklärung kann zu Compliance-Problemen oder Bußgeldern führen. Daher sind die ordnungsgemäße Archivierung und Verfügbarkeit dieses Zertifikats unerlässlich.

Montageanleitung – Unvollständige Maschinen

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Montageanleitung für Pumpen

Zweck und Umfang

Beschreibt die Integration von Pumpenbaugruppen in Heizsysteme.

Relevante Vorschriften/Normen

Verordnung (EU) 2023/1230; Richtlinie 2006/42/EG; DIN EN 809

Verantwortlicher

Hersteller

Schlüsselelemente

Montageablauf
Sicherheitsvorkehrungen
Anschlussschnittstellen
Druck- und Durchflussparameter

Praktische Hinweise

Wird bei der Systeminstallation verwendet und in der Projektdokumentation gemäß VDI 6026-1 aufbewahrt.

Erläuterung

Die Montageanleitung für eine unvollständige Maschine (z. B. eine Pumpeneinheit, die ohne Motor oder als Komponente geliefert wird) liefert dem Installateur alle notwendigen Informationen, um die Pumpe sicher und richtig in das größere Heizungssystem zu integrieren. Sie beschreibt den schrittweisen Montageprozess, einschließlich Richtlinien für die mechanische Installation (z. B. wie die Pumpe in die Rohrleitung eingebaut werden soll, richtige Ausrichtung zur Vermeidung von Spannungen, Platzierung der Dichtungen und Drehmomentangaben für Schrauben) und elektrische oder Steueranschlüsse, falls zutreffend. Das Dokument betont die Sicherheitsmaßnahmen, die während der Installation getroffen werden müssen – z. B. sicherzustellen, dass das System vor der Montage der Pumpe drucklos und elektrisch verriegelt ist, geeignete Hebevorrichtungen für schwere Pumpeneinheiten zu verwenden und alle speziellen Anweisungen zur Aufrechterhaltung von Garantie und Sicherheit zu befolgen (z. B. Spülvorschriften oder Vermeidung von Trockenlauf). Schnittstellen zu anderen Systemkomponenten sind klar definiert und geben an, wie die Pumpe an die Rohrleitung angeschlossen wird, welche Gewinde- oder Flanschstandards zu verwenden sind und wie Sensoren oder Steuerleitungen angeschlossen werden sollen. Die Montageanleitung enthält außerdem detaillierte Informationen zu allen Bedingungen und Parametern, die bei der Installation eingehalten werden müssen (z. B. erforderliche gerade Rohrlängen vor- und nachgelagert oder die Sicherstellung, dass Betriebsdruck und Durchfluss des Systems innerhalb der Auslegungsgrenzen der Pumpe bleiben). Diese Anweisungen sollten der Projektdokumentation beigefügt und gemäß VDI 6026-1 (Dokumentation in der Gebäudetechnik) archiviert werden. Sie sind nicht nur für die korrekte Installation und Inbetriebnahme der Pumpe von entscheidender Bedeutung, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben, da eine unvollständige Maschine geliefert wird. Die Befolgung dieser Anweisungen stellt sicher, dass die fertig montierte Maschine die vollständigen Vorschriften und einen sicheren Betrieb erreicht und dient als Referenz für zukünftige Wartungen oder Änderungen.

Produktkennzeichnung – Pumpen

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Produktkennzeichnung und -markierung

Zweck und Umfang

Identifiziert die Pumpe und bescheinigt die Einhaltung der Sicherheits- und Effizienzanforderungen.

Relevante Vorschriften/Normen

DIN EN 809

Verantwortlicher

Hersteller

Schlüsselelemente

CE-Kennzeichnung
Herstellername
Seriennummer
Technische Daten (Fördermenge, Förderhöhe, Leistung)

Praktische Hinweise

Muss dauerhaft an der Pumpe angebracht und im Anlagenregister vermerkt sein.

Erläuterung

Jede Pumpe muss über ein dauerhaftes Produktetikett (Typenschild) verfügen, das wichtige Identifikations- und Zulassungsinformationen auf einen Blick liefert. Dieses Etikett enthält in der Regel die CE-Kennzeichnung , die die Konformität der Pumpe mit den entsprechenden EU-Richtlinien anzeigt, sowie den Namen oder das Logo des Herstellers und eine eindeutige Produktbezeichnung (Modell oder Typ). Es trägt eine eindeutige Seriennummer und häufig das Herstellungsjahr, die zusammen die Rückverfolgbarkeit des Geräts ermöglichen. Darüber hinaus enthält das Typenschild wichtige technische Daten wie die Nennfördermenge (Kapazität) der Pumpe, die Förderhöhe (Druck oder Förderhöhe), die Leistungsaufnahme, Spannung und Frequenz des Motors, die Drehzahl und möglicherweise die Schutzart (z. B. IP-Schutzart) und die Effizienzklasse. Das Vorhandensein bestimmter Etiketten oder Markierungen kann auch die Einhaltung spezifischer Vorschriften bescheinigen – beispielsweise ein Energieeffizienzlabel gemäß den EU-Ökodesign-Anforderungen für Pumpen oder gegebenenfalls spezielle Prüfzeichen. Die Produktkennzeichnung wird dauerhaft (graviertes Metallschild oder wetterfester Aufkleber) auf dem Pumpengehäuse angebracht und muss während der gesamten Lebensdauer der Pumpe lesbar bleiben. Im Facility Management werden die Angaben des Pumpenetiketts im Anlagenregister und in der Wartungsdatenbank erfasst. Die Etiketteninformationen sind für Wartungstechniker beim Austausch oder der Wartung von Teilen (um die korrekten Ersatzteile und Einstellungen sicherzustellen) sowie für Sicherheitsinspektoren, die die Übereinstimmung der installierten Ausrüstung mit der Dokumentation überprüfen, von entscheidender Bedeutung. Die Intaktheit und Lesbarkeit des Etiketts ist auch für die Einhaltung der Vorschriften wichtig, da fehlende oder unleserliche Typenschilder bei Inspektionen zu Problemen führen können.

Druckprüfbericht – Heizungsanlagen

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Druckprüfbericht

Zweck und Umfang

Überprüft vor der Inbetriebnahme die Integrität und Dichtheit des Heizkreislaufs.

Relevante Vorschriften/Normen

DIN 18380 (VOB/C ATV); BTGA-Regel 3.002

Verantwortlicher

Auftragnehmer / Installateur

Schlüsselelemente

Prüfmedium
Prüfdruck und -dauer
Ergebnisse und Bemerkungen
Unterschriften der verantwortlichen Personen

Praktische Hinweise

Vor der Übergabe an den Kunden erforderlich; dient als Nachweis der Systemzuverlässigkeit und Gewährleistungserfüllung.

Erklärung

Bevor eine Heizungsanlage (einschließlich Pumpen, Rohre, Heizkörper usw.) in Betrieb genommen wird, muss eine Druckprüfung durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass der gesamte Kreislauf mechanisch einwandfrei und dicht ist. Dies wird normalerweise durch die DIN 18380 (die deutsche Baubestimmung für Heizungsanlagen) und Branchenrichtlinien wie BTGA-Regel 3.002 vorgeschrieben . Der Druckprüfbericht dokumentiert den Ablauf und das Ergebnis dieser Prüfung. In der Praxis führt der Installateur eine Festigkeitsprüfung und anschließend eine Dichtheitsprüfung durch: Beispielsweise wird das System zunächst mit Wasser oder Luft auf einen Druck beaufschlagt, der über dem normalen Betriebsdruck liegt (oft 1,3- bis 1,5-mal so hoch wie der Betriebsdruck), um die Festigkeit von Rohren und Verbindungen zu prüfen. Anschließend wird der Betriebsdruck für eine festgelegte Dauer gehalten, um die Dichtheit zu prüfen. Der Bericht erfasst Details wie das verwendete Prüfmedium (Wasser, Druckluft oder Inertgas), die genauen angewandten Prüfdrücke und die Dauer, für die der Druck aufrechterhalten wurde, sowie die beobachteten Ergebnisse (z. B. jeglicher Druckabfall im Laufe der Zeit oder sichtbare Lecks). Es enthält außerdem Anmerkungen, wie etwa die Stellen erkannter Lecks oder aufgetretene Probleme, und bestätigt, ob das System die Prüfkriterien erfüllt hat. Nach Abschluss unterzeichnen die verantwortlichen Techniker und in vielen Fällen ein Vertreter des Kunden (Gebäudeeigentümer oder dessen Ingenieur) den Bericht, um zu bestätigen, dass der Test durchgeführt wurde und die Ergebnisse akzeptabel sind. Dieses Dokument ist Teil des Projektübergabepakets. Es dient als Nachweis dafür, dass der Heizkreislauf mit all seinen Komponenten zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme dicht war. Die Aufbewahrung dieses Nachweises ist wichtig für Garantiezwecke – Hersteller und Auftragnehmer können zur Anerkennung von Garantieansprüchen ein erfolgreiches Drucktestprotokoll verlangen – und gibt dem Facility Manager die Gewissheit, dass das System in einwandfreiem Zustand übergeben wurde.

Spülprotokoll – Heizungsanlagen

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Spülprotokoll

Zweck und Umfang

Dokumentiert die Reinigung und Vorbereitung des Heizkreislaufs vor dem Pumpenbetrieb.

Relevante Vorschriften/Normen

DIN 18380 (VOB/C ATV); BTGA-Regel 3.002

Verantwortlicher

Auftragnehmer / Installateur

Schlüsselelemente

Spülmedium und -methode
Durchflussraten
Dauer und Ergebnisse
Bestätigung der Sauberkeit

Praktische Hinweise

Stellt sicher, dass Verunreinigungen entfernt werden, um Pumpenschäden und Systemverstopfungen zu vermeiden.

Erläuterung

Das Spülen des Heizungssystems ist ein wichtiger Schritt vor der Inbetriebnahme der Pumpe und dem Befüllen des Systems mit dem endgültigen Heizwasser. Im Laufe der Installation können sich Ablagerungen wie Schmutz, Lötspritzer, Metallspäne und Rostablagerungen in den Rohren ansammeln. Werden diese Verunreinigungen nicht entfernt, können sie Verstopfungen verursachen, die Effizienz verringern oder sogar das Pumpenlaufrad und die Ventile beschädigen. Das Spülprotokoll dokumentiert, wie und wann das System gemäß den bewährten Verfahren (wie in DIN 18380 und BTGA-Regel 3.002 beschrieben ) gereinigt wurde. Es beschreibt detailliert das Spülmedium (normalerweise sauberes Wasser, manchmal mit Zusätzen oder Reinigungsmitteln) und die verwendete Methode – zum Beispiel kontinuierliches Hochdurchflussspülen, Impulsspülen oder die Verwendung von Filtern und Magnetabscheidern während des Vorgangs. Das Dokument vermerkt die während des Spülens erreichten Durchflussraten, da die Aufrechterhaltung einer ausreichend hohen Geschwindigkeit wichtig ist, um Partikel von den Rohrwänden zu lösen und abzutransportieren. Es dokumentiert auch die Gesamtdauer der Spülung und Beobachtungen zur Wasserklarheit oder zu ungewöhnlichen Ablagerungen, die austraten. Abschließend enthält das Protokoll eine Erklärung, die bestätigt, dass das Systemwasser klar war und der erforderliche Sauberkeitsstandard eingehalten wurde. Diese Bestätigung wird vom Installateur unterschrieben. Für den Anlagenbetreiber und den Eigentümer ist das Spülprotokoll ein wichtiger Nachweis: Es belegt, dass das Heizungsnetz ordnungsgemäß von Verunreinigungen befreit wurde, wodurch die Garantiebedingungen eingehalten werden (viele Pumpenhersteller schreiben eine Systemspülung als Garantiebedingung vor) und eine optimale Langzeitleistung gewährleistet wird. Das Spülprotokoll wird zusammen mit der Inbetriebnahmedokumentation in den Anlagenakten aufbewahrt und kann bei zukünftigen Pumpenproblemen oder im Rahmen der Qualitätssicherung überprüft werden.

Prüfbuch – Elektrische Anlagen

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Prüfbuch

Zweck und Umfang

Protokolliert elektrische Prüfungen der Steuerkreise der Heizungspumpe.

Relevante Vorschriften/Normen

DGUV-V 3

Verantwortlicher

Betreiber / Facility Manager

Schlüsselelemente

Datum der Inspektion
Ergebnisse
Mängel und Korrekturmaßnahmen
Unterschriften

Praktische Hinweise

Wird auf Anforderung der Berufsgenossenschaft (BG) verwendet. Bestätigt die Einhaltung der elektrischen Sicherheitsvorschriften.

Erläuterung

Ein Prüfbuch für die elektrische Anlage ist ein fortlaufendes Protokoll, in dem alle regelmäßigen Sicherheitsprüfungen und Tests der elektrischen Anlage der Pumpe im Zeitverlauf festgehalten werden. Während einzelne Prüfberichte (siehe 2.1) detaillierte Ergebnisse für jeden Prüfvorgang liefern, bietet das Prüfbuch eine chronologische Zusammenfassung und den Nachweis, dass diese Prüfungen regelmäßig durchgeführt wurden. Jeder Eintrag im Prüfbuch enthält typischerweise das Datum der Prüfung, den Namen der Person oder Firma, die die Prüfung durchgeführt hat, eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse sowie alle festgestellten Probleme oder Mängel. Ein Eintrag könnte beispielsweise lauten: „Prüfung am 10.05.2025 durch Elektro Meier GmbH – Ergebnis: Isolationswiderstands- und Funktionsprüfungen i. O., leichte Ölrückstände im Klemmenkasten gereinigt, keine Mängel festgestellt.“ Wenn bei einer Prüfung Mängel oder Gefahren festgestellt wurden, sollte das Buch auch festhalten, welche Korrekturmaßnahmen ergriffen wurden und wann eine Folgeprüfung zur Überprüfung der Behebung stattfand (z. B. „20.05.2025: defektes Kabel ersetzt und erneut geprüft, alle Messwerte normal“). Jeder Prüfeintrag wird vom zuständigen Prüfer unterschrieben. Größere Reparaturen oder Korrekturen können von einem Vorgesetzten oder dem Anlagenleiter gegengezeichnet werden, um die Fertigstellung zu bestätigen. Die Führung eines aktuellen Prüfbuchs ist zwar nicht in jedem Fall gesetzlich vorgeschrieben, gilt aber als bewährte Vorgehensweise und entspricht den Anforderungen der DGUV-V 3 zur regelmäßigen Prüfung elektrischer Anlagen. Die Berufsgenossenschaft (BG) oder andere Sicherheitsprüfer können bei Betriebsbesichtigungen dieses Protokoll als Nachweis dafür verlangen, dass der Betreiber seinen Prüfpflichten fristgerecht nachgekommen ist. Für den Anlagenleiter ist das Prüfbuch ein wertvolles Instrument, um die Einhaltung der Prüfintervalle zu überwachen und die Wartungshistorie der elektrischen Sicherheit des Pumpensystems schnell nachzuweisen. Dadurch werden Verantwortlichkeit und Sicherheitsmanagement vor Ort gestärkt.

Unternehmererklärung – GEG

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Unternehmererklärung nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Zweck und Umfang

Bescheinigt, dass das Heizsystem die Anforderungen hinsichtlich Energieeffizienz und Installation erfüllt.

Relevante Vorschriften/Normen

GEG (Gebäudeenergiegesetz)

Verantwortlicher

Bauunternehmer / Anlagenmonteur

Schlüsselelemente

Anlagenkennzeichnung
Bestätigung der Einhaltung der GEG-Anforderungen
Datum und Unterschrift

Praktische Hinweise

Zur Konformitätsprüfung bei der Baubehörde eingereicht oder vom Eigentümer aufbewahrt.

Erläuterung

Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) sind Fachunternehmer, die Heizungsanlagen installieren oder modernisieren, verpflichtet, eine Fachunternehmererklärung abzugeben. Dieses Dokument bestätigt, dass die neue oder umgebaute Heizungsanlage alle relevanten Energieeffizienz- und Leistungsanforderungen des GEG erfüllt. Konkret bedeutet dies für eine Heizkreispumpe und ihr System, dass Maßnahmen wie der Einsatz einer Hocheffizienzpumpe, eine ordnungsgemäße Rohrdämmung und ein kalibrierter hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage den gesetzlichen Standards entsprechen. Das Dokument identifiziert in der Regel das Projekt oder Gebäude (mit Adresse und Genehmigungsdaten) und gibt an, dass die Anlage den GEG-Vorschriften entspricht – beispielsweise, dass die verwendeten Komponenten (einschließlich der Pumpe) Mindesteffizienzklassen erfüllen, dass Regelungssysteme zur Vermeidung von Energieverschwendung vorhanden sind und dass die Heizungsanlage gegebenenfalls den erforderlichen Anteil erneuerbarer Energien nutzt (neue Heizungsanlagen müssen gemäß den aktuellen GEG-Aktualisierungen derzeit mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen). Der Fachunternehmer oder Installateur unterzeichnet und stempelt diese Erklärung mit dem Datum der Fertigstellung. Die ausgefüllte Erklärung wird anschließend dem Gebäudeeigentümer (oder Facility Manager) übergeben, der sie in der Regel mindestens zehn Jahre lang aufbewahren muss. Sie kann insbesondere bei Neubauten oder größeren Sanierungen als Konformitätsnachweis bei der örtlichen Baubehörde eingereicht werden und kann auch erforderlich sein, wenn der Eigentümer bestimmte Subventionen oder Steuererleichterungen für energieeffiziente Modernisierungen beantragt. Im Rahmen des Facility Managements stellt dieses Dokument sicher, dass nicht nur Sicherheitsvorschriften, sondern auch Energiegesetze eingehalten wurden. Es liefert die offizielle Bestätigung, dass die Heizungsanlage – einschließlich der Pumpen – gemäß den nationalen Energieeffizienzstandards installiert wurde und unterstützt so die Nachhaltigkeits- und Compliance-Ziele des Unternehmens.

Technische Dokumentation – Unvollständige Maschinen

Feld

Beschreibung

Dokumenttitel/-typ

Spezielle Technische Dokumentation

Zweck und Umfang

Bietet technische und strukturelle Informationen zu Pumpen, die als Teilmaschinen geliefert werden.

Relevante Vorschriften/Normen

Richtlinie 2006/42/EG

Verantwortlicher

Hersteller

Schlüsselelemente

Konstruktionszeichnungen
Technische Daten
Risikobeurteilung
Materialzertifikate

Praktische Hinweise

Wird vom Hersteller mindestens zehn Jahre lang aufbewahrt und steht den Behörden zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Erläuterung

Für Pumpen, die als unvollständige Maschinen eingestuft werden , ist der Hersteller verpflichtet, über die dem Kunden bereitgestellte Benutzer- und Montageanleitung hinaus eine umfassende technische Dokumentation zusammenzustellen. Diese „spezielle technische Dokumentation“ (oft als technische Akte bezeichnet) enthält alle detaillierten Konstruktions- und Konstruktionsinformationen, die die Konformität der Pumpe mit den relevanten Anforderungen belegen. Sie enthält in der Regel vollständige Konstruktionszeichnungen, Schaltpläne und Stücklisten, aus denen die Konstruktion und die Komponenten der Pumpe hervorgehen. Sie umfasst außerdem technische Datenblätter und Berechnungen oder Simulationen (beispielsweise Festigkeitsberechnungen für das Pumpengehäuse, Durchfluss- und Leistungskurven oder Analysen der Lagerlebensdauer). Ein entscheidender Bestandteil dieser technischen Akte ist die Risikobeurteilung : Der Hersteller identifiziert systematisch mögliche Gefahren, die mit der Pumpe verbunden sind, bewertet die Risiken und dokumentiert die in die Konstruktion integrierten Schutzmaßnahmen oder die in der Benutzerinformation bereitgestellten Warnhinweise zur Minderung dieser Risiken. Darüber hinaus enthält die Datei Zertifikate und Erklärungen für kritische Komponenten und Materialien – beispielsweise Materialzertifikate für drucktragende Teile, Prüfberichte oder Zulassungen für sicherheitsrelevante Komponenten wie explosionsgeschützte Motoren (falls zutreffend) oder Konformitätszertifikate für elektrische Teile gemäß Niederspannungs- oder EMV-Richtlinie. Diese Dokumentation wird in der Regel nicht an den Endnutzer oder Anlagenbetreiber ausgehändigt; sie verbleibt beim Hersteller (oder dessen EU-Vertreter) und muss mindestens zehn Jahre nach Inverkehrbringen der Pumpe aufbewahrt werden. Ziel ist es, alle Konformitätsnachweise griffbereit zu haben, falls eine Marktüberwachungsbehörde oder eine Arbeitsschutzbehörde eine Inspektion oder Untersuchung anfordert. Auch wenn der Anlagenbetreiber möglicherweise keinen direkten Zugriff auf diese internen Dokumente hat, ist es wichtig zu wissen, dass sie existieren und der Hersteller seiner Verpflichtung nachgekommen ist. Dies schafft zusätzliche Sicherheit, dass die Pumpe sorgfältig konstruiert und auf Sicherheit und Konformität mit gesetzlichen Vorschriften geprüft wurde, was wiederum die Gesamtsicherheit der Anlage in der Anlage stärkt.